Mandelbäume, Orangen, Avocados und viele mit Wein bepflanzte Stufen. Und natürlich Wald, Pinien, steile Felsen, hier auf der Rückseite des großen Kessels, der Caldera. An den Straßen und Wegrändern üppigste Blütenpracht.
Wir machen uns von Puntagorda Richtung Südosten in den. Wald, erst gemächlich bergauf, dann hinunter in eine Schlucht. Nachteil, wer runtergeht muss auch wieder rauf. 200 Höhenmeter werden Serpentine für Serpentine anstrengender. Ich merke die letzten Tage noch in den Beinen, während J's Bergängigkeit sich Tag fürTag verbessert. Ihr Puls bleibt unter 180.
Dann, unsere letzte größere Wanderung, es musste ja einmal passieren, verlaufen wir uns. 40 Minuten auf einem üblen, teilweise steil abfallen, kaum erkennbaren Weg, bis wir die Orientierung wiederfinden. Jetzt noch eineinhalb Stunden runter und rauf, J will's angehen, ich mache schlapp. Wir nehmen die Abkürzung über die Straße, 1,5 km, und Schluss ist.
Immerhin 8,2 km Gesamtstrecke und 1050 verbrauchte Kalorien, sofern man dem iPhone glauben will.
Wir können uns noch einen Abstecher über die von der Nachmittags Sonne beschienen Strecke nach Santo Domingo. Ein kleiner, ziemlich tot wirkende auch rückt, mit einer schönen Plaza und angrenzender Kirche.
Das verdiente Abendessen fällt zumindest im Sensationsausblickrestaurant aus, da es Sonntag um 18:00 Uhr schließt. Also in den Eselschuppen in Los Llanos. Der hat Sonntag zu. So landen wir wieder in Puerto Tazacorte, wo ich mir Muscheln und den immer guten frischen Fisch schmecken lasse.
Der wärmste Abend bisher – und ich höre sogar die Grillen.
Es fängt an zu regnen.




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