Dienstag, 21. April 2015

Der Jüngste

1971 tat sich im Süden der Insel die Erde auf, Teneguia wurde geboren und sein Lavafluss vergrößerte Spanien an der Stelle wo im 17. Jahrhundert schon San Antonio für Neuland gesorgt hatte. Hier drohen die Wolken nicht mehr so mächtig, allerdings braust der Wind auch ganz schön. Trotzdem, Stiefel festzurren und raus. 


Erst einmal rauf auf den Antonio, dann umrunden wir den Kegel unten. Nur 220 m Höhendifferenz, die aber ab und dann auf in jeweils knapp einem der insgesamt 6 km gehen in die Beine.  J's Berggängigkeit liegt vermutlich unter 95 %, so dass sich bereits der Abstieg auf der Vulkanasche zieht. Ziemlich kurzatmig kommen wir schließlich wieder oben an. 

Aber schön war's. 


Freunde im Geiste? Jedenfalls hätten die eine bessere Kondition, doch wir entschieden uns für Eigenantrieb, anstatt die Wüstenschiffe zu nutzen. 


Rückweg dann noch über Los Canarios und die Südspitze Faro ganz unten, wo auch noch Meersalz gewonnen wird. 




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