Kanaren 04_2015
Dienstag, 28. April 2015
Montag, 27. April 2015
Sonntag, 26. April 2015
Wieder im Norden
Anders als "bei uns" im Westen gibt es hier so gut wie keine Ebenen. Landwirtschaft geht nur auf Terrassen, von denen hier noch viele bewirtschaftet werden, und zwar nicht mit Bananen, die im Westen geradezu jedes Fleckchen füllen.
Mandelbäume, Orangen, Avocados und viele mit Wein bepflanzte Stufen. Und natürlich Wald, Pinien, steile Felsen, hier auf der Rückseite des großen Kessels, der Caldera. An den Straßen und Wegrändern üppigste Blütenpracht.
Wir machen uns von Puntagorda Richtung Südosten in den. Wald, erst gemächlich bergauf, dann hinunter in eine Schlucht. Nachteil, wer runtergeht muss auch wieder rauf. 200 Höhenmeter werden Serpentine für Serpentine anstrengender. Ich merke die letzten Tage noch in den Beinen, während J's Bergängigkeit sich Tag fürTag verbessert. Ihr Puls bleibt unter 180.
Dann, unsere letzte größere Wanderung, es musste ja einmal passieren, verlaufen wir uns. 40 Minuten auf einem üblen, teilweise steil abfallen, kaum erkennbaren Weg, bis wir die Orientierung wiederfinden. Jetzt noch eineinhalb Stunden runter und rauf, J will's angehen, ich mache schlapp. Wir nehmen die Abkürzung über die Straße, 1,5 km, und Schluss ist.
Immerhin 8,2 km Gesamtstrecke und 1050 verbrauchte Kalorien, sofern man dem iPhone glauben will.
Wir können uns noch einen Abstecher über die von der Nachmittags Sonne beschienen Strecke nach Santo Domingo. Ein kleiner, ziemlich tot wirkende auch rückt, mit einer schönen Plaza und angrenzender Kirche.
Das verdiente Abendessen fällt zumindest im Sensationsausblickrestaurant aus, da es Sonntag um 18:00 Uhr schließt. Also in den Eselschuppen in Los Llanos. Der hat Sonntag zu. So landen wir wieder in Puerto Tazacorte, wo ich mir Muscheln und den immer guten frischen Fisch schmecken lasse.
Der wärmste Abend bisher – und ich höre sogar die Grillen.
Es fängt an zu regnen.
Samstag, 25. April 2015
Freitag, 24. April 2015
Vulkane, Vulkane
Route der Vulkane steht an. Das Wetter macht einen super Eindruck, also rauf auf rund 1500 m nach El Pilar, südlich unserer Bleibe. Zügig geht es bergauf, zuerst durch Pinienwald, bis wir die ersten Lavafelder erreichen.
Dies ist Pico Birigoyo, 1811 m üNN, weiter um den Montana la Barquita bis zum Pico Nambroque, 1922 üNN. Permanent erobern wir uns Höhe.
Unten sind mittlerweile Wolken aufgezogen, wir wandern in der Sonne, teilweise auf dem Grat. Gut 10 km, auch der lange Abstieg schlaucht.
Donnerstag, 23. April 2015
Im Norden
Gestern zustandsbedingt nur Forstwege durchschritten (gehen würde sitzen deutlich bevorzugt) machen wir uns heute in den Norden auf. Durch Lorbeerwälder, Blumenmeere, über steile Abstiege von der LP1 in Richtung Küste. Kilometer unter 30 Minuten gilt als Erfolg.
Fantastischer Aussichtspunkt ist das Ziel. Wetter, gerne hier Nieselregen, spielt wunderbar mit. Der Passatwind hat frei, die Insel ist komplett wolkenfrei und nahezu ist's windstill.
Die blühende Frühlingspracht begleitet uns die gut drei Stunden Wanderung.
Der Rückweg ist ein Aufstieg. 500 m Höhe auf 2,5 km Weg. Puh. Raus aus den Stiefeln, rein in die nächste Bar.
Nur J ist frisch, geht nichts über regelmäßiges Training.
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